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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Lütgendortmund e.V. findest du hier .
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Bad Nenndorf. Das Warten hat ein Ende. Nach einem unterkühlten Start in die Badesaison stellt sich zu Pfingsten vielerorts sommerliches Wetter ein. Die Menschen werden zahlreich an den Gewässern Spaß und Erholung suchen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bittet sie alle darum, vorsichtig zu sein. „Bewahren Sie an den ersten heißen Tagen einen kühlen Kopf und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein“, appelliert DLRG Präsidentin Ute Vogt.
Mit den steigenden Temperaturen wächst auch die Unfallgefahr. Insbesondere die niedrigen Wassertemperaturen können derzeit gefährlich werden: „Der Körper hat sich noch nicht auf die hohen Lufttemperaturen eingestellt, da erwartet ihn im kühlen Wasser die nächste Herausforderung. Leider erleben wir in jedem Frühjahr Fälle, in denen das einfach zu viel wird“, so Vogt. Lebensgefährliche Kreislaufreaktionen können die Folge eines zu schnellen Eintauchens ins kühle Wasser sein. Zudem schwinden bei niedrigen Temperaturen die Kräfte schneller. Wer dennoch ins Wasser geht, sollte sich langsam an die Bedingungen gewöhnen und nicht zu weit hinausschwimmen.
Auch für das Einhalten der weiteren Baderegeln wirbt die DLRG Präsidentin: „Bitte machen Sie sich mit diesen einfachen Verhaltensregeln vertraut und beachten diese jedes Mal am Badestrand." Außerdem sind Alkohol, Cannabis und andere Drogen tabu. Diese führen beispielsweise dazu, Situationen falsch einzuschätzen, beeinflussen die Reaktionsfähigkeit negativ und befördern leichtsinniges Verhalten.
Wassersporttreibenden wie Paddlern und Kitesurfern rät die DLRG zum Tragen einer Schwimmweste. Diese unterstützt mit ihrem Auftrieb beim Schwimmen und sorgt dafür, dass der Sportler an der Wasseroberfläche bleibt. Auch gute Schwimmer sind nicht davor gefeit, nach einem Sturz Kreislaufprobleme zu bekommen, und sollten sich deshalb schützen.
10 Tipps für die Badesaison
Fast 400 Menschen ertrunken
Vergangenes Jahr ertranken hierzulande mindestens 393 Menschen. Das waren 18 Todesfälle weniger als im Jahr davor. Vor allem an heißen und sonnigen Sommertagen steigt die Zahl der Unfälle sprunghaft an. Über die Hälfte (56 Prozent) der tödlichen Unfälle ereignete sich 2025 während der Badesaison von Anfang Mai bis Ende August. Im sonnigen Juni zählte die DLRG 69 Todesopfer, 17 Personen mehr als im Vorjahresmonat.
Weitere Informationen, Baderegeln und eine Übersicht ihrer Wachstationen bietet die DLRG unter dlrg.de/badesaison.
Über die DLRG
Die DLRG als private Wasserrettungsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Hierfür klären ihre ehrenamtlich Aktiven über Wassergefahren auf, bringen Menschen das Schwimmen bei und bilden sie im Rettungsschwimmen aus. Zudem wachen über 50.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer jährlich 2,6 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Sie engagieren sich darüber hinaus in der örtlichen Gefahrenabwehr und bilden Einheiten der rund 80 DLRG Wasserrettungszüge für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die DLRG zählt derzeit über 640.000 Mitglieder. Mehr als 1,3 Millionen Förderinnen und Förderer unterstützen die lebensrettende Arbeit mit Spenden. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Pressekontakt: Martin Holzhause, Telefon: 05723 955 442, mobil: 0162 175 12 04, Mail: presse@dlrg.de
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